Interessantes über Elektronische Lasten (Stromsenken) | Die Elektronischen Lasten von HDT sind manuell einstellbare und steuerbare Stromsenken mit einem jeweiligen maximalen Leistungsbereich von 50 bis 2000 W. Sie dienen in den verschiedenen Anwendungsbereichen (z.B. Ausbildung, Forschung, Entwicklung, Labor, Eingangskontrolle, Produktion, Prüffeld, Qualitätssicherung) zur schnellen und präzisen Simulierung von Gleichstromverbrauchern und sind wertvolle Hilfen z.B. für die statische und dynamische Prüfung von Stromversorgungen und Batterien. Mit Elektronischen Lasten von HDT werden die verschiedensten Belastungsarten auf einfache Art und Weise nachgebildet. Ein Betriebsartenwahlschalter garantiert die einfache und übersichtliche Bedienung der Stromsenken.
| Betriebsarten | Die Diagramme zeigen die typischen Arbeitsbereiche einer Elektronischen Last. In diesen zulässigen Arbeitsbereichen sind in den jeweiligen Betriebsarten (I-, R-, P-, U-Last) alle Werte frei einstellbar.
|  Betriebsart I-Last (CC)/R-Last (CR)
| Konstantwiderstand (R-Last): (R = U/I) Die Elektronische Last verhält sich wie ein Ohmscher Widerstand. Anwendungsbeispiel: Nachbildung von Leistungswiderständen, Prüfen von Stromregelungen. Konstantstrom (I-Last): (I = U/R) Der eingestellte Laststrom ist unabhängig von der Eingangsspannung. Anwendungsbeispiel: Kapazitätsbestimmung von Akkus oder Batterien.
|  Betriebsart U-Last (CV)/P-Last (CP)
| Konstantleistung (P-Last): (P = U x I) (nur mit RPU-Modul) Die eingestellte Belastung ist unabhängig von der Eingangsspannung. Anwendungsbeispiel: Belastung von unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV).
Konstantspannung (U-Last): (U = R x I) (nur mit RPU-Modul) Die eingestellte Lastspannung ist unabhängig vom Eingangsstrom. Anwendungsbeispiel: Kennlinienmessungen bei Solar-Generatoren, Fold-Back-Kennlinien.
Elektronische Lasten weisen gegenüber großen konventionellen Lastwiderständen entscheidende Vorteile auf. Diese liegen im großen Belastungsbereich, in einer hohen Auflösung und der individuellen Programmierbarkeit. Dadurch kann über einen längeren Zeitraum eine dynamische Laständerung des Prüflings simuliert werden. Unsere Modellauswahl mit Lastströmen im Bereich von einigen mA bis 200A ermöglichen die Realisierung von nahezu allen Belastungsanwendungen.
Steuerung Die Ansteuerung der Elektronischen Lasten kann über den analogen Steuereingang oder bei den 500...2000-W-Modellen wahlweise über eine integrierte IEC-Bus-Schnittstelle (IEEE-488, GPIB) erfolgen. Der Anwender verfügt mit diesen Geräten über universell einsetzbare Lastsimulatoren für eine computergesteuerte Anwendung in vollautomatischen Prüf- und Testsystemen.
|  Beispiel einer Stromansteuerung |
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